Zwischen Karriereplänen & Herzflattern - Keep me close
- Lena

- 8. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Keep Me Close war für mich so ein Buch, bei dem ich erst mal in die richtige Stimmung kommen musste – aber sobald ich drin war, hat mich die Dynamik zwischen Pepper und Ridge echt gepackt. Es ist definitiv ein Wohlfühl-New-Adult mit Sports-Vibes, Second-Chance-Romance und ordentlich Herzklopfen, aber auch ein paar Momenten, bei denen ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte.
Pepper mochte ich sofort. Ihre Energie, ihr Humor und vor allem ihr Ehrgeiz machen sie total greifbar und sympathisch. Ich fand es super spannend, dass sie gerade erst in ihren Traumjob startet und trotzdem so viel persönliche Geschichte mitbringt, die plötzlich wieder auf sie einprasselt. Dieser innere Konflikt zwischen „Ich will meinen Weg gehen“ und „Oh Gott, diese Gefühle sind immer noch da“ war für mich das stärkste Element ihres Charakters.
Ridge… tja. Sein Einstieg in die Handlung hat mich erst ein bisschen skeptisch gemacht, aber je mehr man über ihn und seine Entscheidungen erfährt, desto nachvollziehbarer wird seine Rolle. Er trägt viel Schuld auf den Schultern und ich fand’s schön, dass man merkt, wie sehr er gewachsen ist. Trotzdem – an ein paar Stellen hätte ich mir gewünscht, dass seine Reue und seine Bemühungen noch stärker in die Tiefe gehen.
Die Chemie zwischen den beiden war allerdings on point. Das Kribbeln, die alten Gefühle, die unausgesprochenen Dinge… man merkt wirklich, wie viel zwischen ihnen liegt.
Was mir ein kleines bisschen gefehlt hat, war mehr Raum für Emotionen abseits der Lovestory. Manche Entwicklungen gingen mir etwas schnell, manche Konflikte wirkten eher wie große Stolpersteine, die am Ende aber doch zu leicht beiseite geschoben wurden. Trotzdem hat das Buch mich gut unterhalten, die Fußball-Atmosphäre war süß eingebunden.

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